Mit den
steigenden Temperaturen steigt auch bei den Hachenburger Bogenschützen die Lust
und Laune wieder draußen zu schießen. Am 11. März bot sich dazu wieder die
Gelegenheit, und zwar gar nicht so weit entfernt. Die Bogenschützen aus Hamm/Sieg richteten dieses Jahr ihr zweites Cloutturnier aus.
Das
"Cloutschießen" ist eine der ältesten Disziplinen im traditionellen Bogenschießen,
bei der versucht wird, so nahe wie möglich neben eine
aufgestellte Flagge zu treffen. Um das zu schaffen muss man in einem Winkel von
ungefähr 45 Grad in Richtung Flagge (Clout) schießen. Die typische
Entfernung beim Cloutschießen beträgt 180 Yards, das sind ca. 165 Meter. In
Hamm war die Möglichkeit auf 165 Meter oder 110 Meter zu schießen, für Kinder
80 Meter. Um die Flagge erstreckt sich ein unterteiltes Zielfeld und wer näher
an die Clout trifft bekommt mehr Punkte. Jeder Schütze schießt drei Pfeile,
während alle anderen, in einer langen Reihe aufgestellt, zeitgleich schießen.
Bei 165
Metern belegte Christian Meyer den ersten Platz, Gerd Kalbitzer den dritten
Platz. Claus Rübesam ergatterte den ersten Platz bei den 110 Metern und bei 80
Metern erreichten Pascal Neumann und Gerrit Kalbitzer den zweiten und dritten
Platz.
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